U10: Mannschaft verspielt Sieg in letzter Minute (4:4)

Herrliches Herbstwetter, warme Temperaturen. Optimale Bedingungen für das Nachholspiel zwischen der U10a und der Mannschaft aus Ledernitzen.

Für die Mannschaft aus dem Gailtal ist die Mannschaft aus Ledernitzen ein unbekannter Faktor gewesen. Daher versuchte die Mannschaft von Patrick Wildpanner von Beginn an ordentlich Gas zu geben. Das gelang auch recht gut. Schon in der zweiten Minute kann sich Stephan Müller durchsetzen und kommt relativ frei zum Schuss, jedoch setzt er die Chance neben das Tor. Gerade mal zwei Minuten später macht es dann besser. Erneut kommt er zum Schuss und diesmal zappelt der Ball zum 1:0 im Netz. Doch nun einen Gang runterzuschalten ist keine Option. Die Mannschaft drückt weiter und somit kommt Noah Ebenwaldner in der 6. Minute zum Schuss, kann den Ball aber nicht gut genug platzieren. Eine Minute später hat Stephan Müller erneut die Chance auf einen Treffer, jedoch verspringt ihm der Ball bei der Annahme, so dass Torhüter Luca Stauder den Ball gerade noch rechtzeitig aufnehmen kann. So langsam findet jedoch auch die Mannschaft aus Ledernitzen immer besser ins Spiel und erarbeitet sich ein paar Chancen. Stijn Melissant at auf der linken Seite alle Hände voll zu tun und so unterläuft ihm ein unglückliches Handspiel im eigenen Strafraum. Der Anschließende Strafstoß geht jedoch deutlich links neben das Tor. Doch die Mannschaft aus Ledernitzen gibt weiter Gas und versucht es immer wieder mit verdeckten Schüssen aus der zweiten Reihe. In der 14. Minute ist es dann Simon Romauch, der nicht angegriffen wird und aus ca. 10 Meter frei zum Schuss kommt. Nach 14 Minuten steht es 1:1 und es wieder alles offen.

 

Aus der Schlafphase wiedererwacht dreht die U10a nun wieder etwas auf und so ist erneut Stephan Müller der nach einem gutüberlegten Pass von Stijn Melissant zur erneuten Führung einnetzt. Doch keine 3 Minuten später gelingt Nicolas Ambros der erneute Ausgleich. Und da er gerade so schön in Fahrt ist und die Abwehr Ihre Arbeit vorübergehend eingestellt hat, bring Nicolas Ambros mit einem weiteren Treffer, diesmal nach einem Eckball, die DSG Ledernitzen erstmalig in dieser Partie in Führung.

Doch auch der Angriff der Gailtaler ist weiterhin motiviert und so kann Alexander Altmann den Ausgleich mit einem langen Abschlag vorbereiten, denn Simon Hohenwarter überlegt vollendet. In der 23. Minute geht es nach dem gleichen Schema weiter. Langer Abschlag Alexander Altmann und Simon Hohenwarter geht auf und davon. Jedoch diesmal zieht er zu weit Richtung Eckfahne und setzt den Ball an den Pfosten. Der Anschließende Nachschuss durch Martin Steinwender landet am Außenpfosten. Somit gehen beide Mannschaft mit einem Halbzeitstand von 3:3 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit beginnt genauso wie sie aufgehört hat. Die Abwehr der U10a schwimmt und der Angriff nutz seine Chancen nur mangelhaft. So kommt Martin Steinwender in der 29. Minute aus 12 Metern frei zum Schuss, aber der Ball rutscht ihm über den Spann. Eine Minute später versucht Alexander Steinwender einen Freistoß aus gut 20 Metern aufs Tor zu bringen, aber auch der geht deutlich daneben. Langsam überwiegen die Spielanteile der Mannschaft aus dem Gailtal wieder, aber gerade nach den Standardsituationen ist die Mannschaft viel zu Harmlos. So hat die Mannschaft innerhalb von 4 Minuten 3 Eckbälle, aber keiner ist nur annährend gefährlich. In der 39. Minute hat Martin Steinwender erneut wieder viel Platz und schießt aus der zweiten Reihe. Torhüter Luca Stauder lässt den Ball nur nach vorn Abprallen und Simon Hohenwarter steht genau richtig um den Ball über die Linie zu drücken. Somit geht die U10a vom Projekt 87 erneut in Führung. Zwei Minuten später hat Noah Ebenwaldner die Chance zu erhöhen, doch sein Schuss geht genau auf die Mitte wo der Torhüter bereits auf den Ball wartet. Die letzten Minuten sind ein reines Nervenspiel. Die Mannschaft von Patrick Steinwender schafft es nicht den Sack zuzumachen und so kommt es, wie es immer kommt. 2 Minuten vor Schluss bekommt die Mannschaft aus Ledernitzen einen Freistoß in der eigenen Hälfte. Thomas Ogradnig nimmt Maß und schießt aus gut 25 Metern aufs Tor. Der Ball ist lange unterwegs und wird am Ende noch unglücklich und dadurch auch unhaltbar abgefälscht zum Ausgleich. Die Mannschaft vom Projekt versucht zwar noch einmal aufs Tor zu kommen, doch am Ende trennen sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden.

Fazit dieser Partie bleibt, wer die Dinger vorne nicht macht bekommt sie hinten meistens rein.